Pressemitteilungen

Kinder der Grundschule Bottendorf mit ihren Lehrern zeigen die Plakette und die Urkunde für ihr schwalbenfreundliches Schulgebäude

Bottendorf – Unter dem Dach der Bottendorfer Grundschule leben im Sommer etwa so viele Schwälbchen wie Kinder. Dort kleben unter den Dachvorsprüngen des Schulhauses 40 kunstvolle Nester für Mehlschwalben, die derzeit schon ihre zweite Brut in dieser Saison großziehen. „Dies ist vermutlich das erste Gebäude in Waldeck-Frankenberg, das heute als schwalbenfreundliche Schule ausgezeichnet wird“, meinte Klaus Klimaschka, als er zusammen mit Matthias Hupfeld von der Umweltgruppe Burgwald im Naturschutzbund Deutschland (NABU) eine Plakette mit Urkunde an Schulleiter Kieran Schmidt und seine Schüler überreichte.

Das Foto zeigt bei der Jahreshauptversammlung Geehrte und Vorstandsmitglieder der Umweltgruppe Burgwald mit (von links) Heinz Engel, Dirk Greis, Sabine Freiling, Klaus Klimaschka, Marion Chmelar und Matthias Hupfeld. Foto: Karl-Hermann Völker

Ernsthausen – Vogelschutz und die Betreuung von wertvollen, schützenswerten Flächen im Wetschaftstal waren die Arbeitsschwerpunkte der Umweltgruppe Burgwald im Naturschutzbund Deutschland (NABU) während des vergangenen Jahres. Vorsitzender Klaus Klimaschka (Ernsthausen) berichtete bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Goa, dass es sich bei den Flächen im Henzeriet mittlerweile um sieben gesetzlich geschützte Biotope und drei FFH-Lebensraumtypen handele, deren ökologische Wertigkeit als hoch beschrieben worden sei.

Kinder mit Netz und Lupen

Schmetterlingsnetze, Lupen, Reagenzgläser und Sicherheitsbrillen – dies alles gehört zu den „Natur-Entdecker-Kästen“, die die evangelische Kindertagesstätte Bottendorf von der Umweltgruppe Burgwald im Naturschutzbund Deutschland (NABU) überreicht bekam. Möglich wurde dies durch eine Spende von insgesamt 1500 Euro von dem Bottendorfer Transportunternehmen W. und H. Mengel GmbH & Co. KG.

Radfahrerin vor Moorfläche mit Wollgras

Die NABU-Umweltgruppe und das Forstamt Burgwald laden gemeinsam zu einer Fahrrad-Exkursion zu den einzigartigen Mooren im Burgwald für Sonntag, 24. Juni, ein. Die Leitung hat Forstamtsdirektor Eberhard Leicht. Treffpunkt ist der Waldparkplatz Christenberg um 9.30 Uhr.

Brütender Storch auf dem Horst in Münchhausen

Ein Weißstorchpaar brütet auf einer Nisthilfe der Gemeinde Münchhausen

Burgwald/Münchhausen. Mit der Ansiedlung von Störchen in Ernsthausen wird es wohl in diesem Jahr nicht mehr klappen. Beide von Bernd Schlichterle auf ehemaligen Hochspannungsmasten angebrachten Nisträder blieben bisher leer. Dafür meldete sich aber aus dem Nachbarort Münchhausen HNA-Leser Willi Parr: Er hatte auf den Zeitungsfotos aus Ernsthausen „unsere Münchhäuser Störche“ wiedererkannt.

Martin Scholz, Hermann Meyer, Klaus Klimaschka, Steffen Hering und Matthias Hupfeld

NABU-Umweltgruppe Burgwald zog Jahresbilanz – Mitgliederzahl verdoppelt 

Ernsthausen. Die Arbeit der Umweltgruppe Burgwald im Naturschutzbund Deutschland (NABU) hat große Unterstützung erhalten: Während des abgelaufenen Jahres 2016 hat sich aufgrund von verstärkter Werbung die Zahl der Mitglieder von 79 auf nunmehr 174 Bürgerinnen und Bürger aus der Burgwald-Region erhöht und damit mehr als verdoppelt. „Dies ist für uns Bestätigung und großer Ansporn zugleich“, sagte Klaus Klimaschka, Vorsitzender der Umweltgruppe, bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Goa in Ernsthausen.

Drei Weißstörche auf Nahrungssuche in einer Wiese im Wetschaftstal

Im Wetschaftstal brachte Bernd Schlichtere Nisthilfen auf alten Strommasten an

Ernsthausen. Kehrt der Weißstorch nach Ernsthausen zurück? Wohnungen, Speisekarte, Wasser und Froschparadiese – alles ist vorhanden. Vor sechs Wochen bereits haben Bernd Schlichterle und sein Sohn Moritz auf zwei ehemaligen Strommasten im Wetschaftstal und am Dorfrand fachgerechte Nisthilfen für Störche angebracht, und plötzlich waren die ersten Interessenten da: Drei Weißstörche halten sich seit den Tagen vor Ostern in der Nähe des Mastes unterhalb der Ernsthäuser Siedlung auf.