Rabental

Kopfweiden mit ihrem kurzen Stamm und den strahlenartig vom Kopf abstehenden Gerten stehen in einer Reihe, die diagonal durchs Bild verläuft. Es ist leicht neblig, im Hintergrund Wolken und ein Stück blauer Himmel.

Es sind knorrige Kerle, und wenn der Frühnebel durch das Rabental kriecht, wirken sie mit ihren Köpfen und wild zu Berge stehenden Haaren fast etwas gespenstisch. Seit zwei Jahrzehnten pflegt die Umweltgruppe Burgwald im Naturschutzbund Deutschland (NABU) zwischen Wiesenfeld und Birkenbringhausen eine Reihe alter Kopfweiden, die sich seitdem zu landschaftsprägenden Baumveteranen entwickelt haben. Alle zwei Jahre werden ihre Äste zurückgeschnitten und im Frankenberger Wildgehege verfüttert – das Stammholz aber wird allmählich immer morscher.