Pressemitteilungen

Brütender Storch auf dem Horst in Münchhausen

Ein Weißstorchpaar brütet auf einer Nisthilfe der Gemeinde Münchhausen

Burgwald/Münchhausen. Mit der Ansiedlung von Störchen in Ernsthausen wird es wohl in diesem Jahr nicht mehr klappen. Beide von Bernd Schlichterle auf ehemaligen Hochspannungsmasten angebrachten Nisträder blieben bisher leer. Dafür meldete sich aber aus dem Nachbarort Münchhausen HNA-Leser Willi Parr: Er hatte auf den Zeitungsfotos aus Ernsthausen „unsere Münchhäuser Störche“ wiedererkannt.

Martin Scholz, Hermann Meyer, Klaus Klimaschka, Steffen Hering und Matthias Hupfeld

NABU-Umweltgruppe Burgwald zog Jahresbilanz – Mitgliederzahl verdoppelt 

Ernsthausen. Die Arbeit der Umweltgruppe Burgwald im Naturschutzbund Deutschland (NABU) hat große Unterstützung erhalten: Während des abgelaufenen Jahres 2016 hat sich aufgrund von verstärkter Werbung die Zahl der Mitglieder von 79 auf nunmehr 174 Bürgerinnen und Bürger aus der Burgwald-Region erhöht und damit mehr als verdoppelt. „Dies ist für uns Bestätigung und großer Ansporn zugleich“, sagte Klaus Klimaschka, Vorsitzender der Umweltgruppe, bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Goa in Ernsthausen.

Drei Weißstörche auf Nahrungssuche in einer Wiese im Wetschaftstal

Im Wetschaftstal brachte Bernd Schlichtere Nisthilfen auf alten Strommasten an

Ernsthausen. Kehrt der Weißstorch nach Ernsthausen zurück? Wohnungen, Speisekarte, Wasser und Froschparadiese – alles ist vorhanden. Vor sechs Wochen bereits haben Bernd Schlichterle und sein Sohn Moritz auf zwei ehemaligen Strommasten im Wetschaftstal und am Dorfrand fachgerechte Nisthilfen für Störche angebracht, und plötzlich waren die ersten Interessenten da: Drei Weißstörche halten sich seit den Tagen vor Ostern in der Nähe des Mastes unterhalb der Ernsthäuser Siedlung auf.

Matthias Hupfeld zerlegt einen Baum mit der Motorsäge

Obstbaumpflege im Moorsgrund

Ernsthausen. Jedes Jahr aufs Neue benötigen die Obstbäume auf den von der Umweltgruppe Burgwald im Naturschutzbund Deutschland (NABU) betreuten Flächen einen Pflegeschnitt. Ende März bot das Wetter endlich gute Bedingungen, um die Baumschnittarbeiten vorzunehmen.

Kohlmeise an Futtersäule

NABU: Deutschlands größte Vogelzählung startet wieder

Burgwald – Vom 6. bis 8. Januar  2017 findet zum siebten Mal die bundesweite „Stunde der Wintervögel“ statt: Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und sein bayerischer Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV) rufen Naturfreunde auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und zu melden. Im Mittelpunkt der Aktion stehen vertraute und oft weit verbreitete Vogelarten wie Meisen, Finken, Rotkehlchen und Spatzen.

Klaus Klimaschka und Paul Hering auf dem Beifahrersitz fahren auf einem Schlepper das Mahdgut ab.

Wie in jedem Jahr am Ende der Wachstumsperiode hatte Klaus Klimaschka von der Umweltgruppe Burgwald im NABU die Feuchtwiesen im Wetschaftstal gemäht. Am Wochenende zogen die Mitglieder mit Schleppern, Wagen und Gabeln los, um das Mahdgut abzufahren. Neu in diesem Jahr: Diesmal wurde die Arbeit aufgeteilt. Während die menschlichen Helfer sich um die Flächen in den Ernsthäuser Nauwiesen und am Rodaer Teichgelände kümmerten, hatten seit dem Juli die Wasserbüffel im Rodaer Henzeried die Pflege übernommen.

Matthias Hupfeld, Wulf Schröder, Marion Chmelar, Klaus Klimaschka, Hermann Meyer

NABU-Umweltgruppe hielt Rückblick auf Aktivitäten in 2015

Ernsthausen. Feuchtwiesenpflege, Vogelschutz, Ausstellungen, Vorträge und Exkursionen zum 25-jährigen Bestehen bestimmten das Arbeitsprogramm der Umweltgruppe Burgwald im Naturschutzbund (NABU). „Wir können bei diesen Veranstaltungen viele Menschen für den Naturschutzgedanken ansprechen und ihren Blick auf die Vielfalt von Lebensräumen in unserer Burgwald-Region öffnen“, erklärte in der Jahreshauptversammlung Vereinsvorsitzender Klaus Klimaschka (Ernsthausen).